Archiv der Kategorie: Der direkte Weg zum Erwachen

Wie du die Fesseln Begierde und Übelwollen löst

Begierde und Übelwollen oder Wunsch und Widerwillen sind die 4. und 5. Fessel, die sich nach der Erkenntnis zeigen, dass es kein Ich gibt.

Mit der Ich-Vorstellung sind auch die 2. Fessel (Zweifel) und die 3. Fessel (Hängen an Regeln oder Ritualen abgefallen.

Wenn klar ist, dass es keine Instanz gibt, die entscheidet oder kontrolliert, können Wunsch und Widerwillen noch viel deutlicher zu spüren sein.

Ununterbrochen versuchen wir Angenehmes zu behalten und Unangenehmes wegzustoßen, mit mehr oder weniger Erfolg. Wenn etwas nicht so ist wie wir es uns  vorstellen, starten die Gedanken und überlegen, was wir tun können, um das Gewünschte zu erreichen. Oder die Reaktion ist so schnell und heftig, dass wir nur die Wut und den Ärger fühlen oder in Tränen ausbrechen.

 

Begierde und Übelwollen unter der Lupe

Bei der Untersuchung von Begierde und Übelwollen untersuchen wir in Zeitlupe, wie eine Reaktion abläuft und was sie auslöst.

Was geschieht eigentlich bei einer Reaktion, wie kommt es dazu? Warum reagieren wir? Was führt zu der Reaktion?

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Das Nadelöhr auf dem Weg zum Erwachen

Es gibt ein Nadelöhr auf dem Weg zum Erwachen und erst, wenn du durch dieses Nadelöhr hindurchgegangen bist, ist der Weg zum Erwachen unwiderruflich betreten.

Das Nadelöhr ist die Annahme, es gäbe ein Ich, das erlebt, denkt, entscheidet und handelt. Diese Annahme ist das entscheidende Hindernis auf dem Weg zum Erwachen. Solange wir denken und empfinden, es gäbe ein Ich, geht es auf dem Weg zum Erwachen nicht weiter.

Die Ich-Annahme wird im Buddhismus „Persönlichkeitsansicht“ genannt, es ist die erste der zehn Fesseln, die auf dem Weg zum Erwachen gelöst werden.

 

Der Stromeintritt oder das Wegfallen der Ich-Annahme

Wenn diese Ich-Annahme wegfällt, ist das Nadelöhr auf dem Weg zum Erwachen geschafft. Der Buddha bezeichnet diesen Schritt als „Stromeintritt“, der Strom zum Erwachen wurde unwiderruflich betreten und man kann ihn nicht mehr verlassen. Nach der ursprünglichen buddhistischen Lehre wird man in spätestens 7 Leben vollständig erwachen und das Herumirren im Daseinskreislauf zu Ende sein.

Unabhängig, ob du an diese Vorstellung von Restleben glaubst, zeigt sie auf jeden Fall die Bedeutung, die das Durchschauen der Ich-Illusion hat.

 

Was steht dem Durchschauen der Ich-Annahme im Weg?

Warum ist es so schwer, den Frieden und die Freiheit zu finden, die schon immer da waren?

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Ist Erwachen möglich?

Ist Erwachen möglich?

Was denkst du, ist Erwachen möglich? Oder gibt es so etwas wie Erwachen vielleicht gar nicht? Ist es eine Möhre, die den Suchern vor die Nase gehalten wird und der sie dann ihr ganzes Leben lang hinterherlaufen, ohne jemals irgendwo anzukommen?

Und was ist Erwachen überhaupt? Ist es ein wundervoller, gedankenloser Zustand, der ewig anhält? Würdest du gern für immer in so einem Zustand sein?

Kennst du persönlich Menschen, die erwacht sind? Glaubst du, dass du selbst noch in diesem Leben auf dem buddhistischen Weg erwachen kannst?

Oder bist du schon zu lange auf dem Weg und erwartest es inzwischen nicht mehr? Vielleicht hoffst du darauf, nach einer guten Vorbereitung in diesem Leben in einem deiner nächsten Leben zu erwachen?

Oder vertraust du darauf, dass der Buddha gesagt hat, jemand, der auf den Stromeintritt zugeht, ein anusari, wird nicht sterben ohne den Stromeintritt erreicht zu haben? Wenigstens den Stromeintritt, das wäre ja schon mal etwas.

 

Das Versprechen des Buddha

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