Erwachen ist ganz anders

Erwachen ist ganz anders als ich dachte

“Erwachen ist ganz anders als ich dachte.” Das ist das Fazit von Margit. Sie hatte ihren Weg bereits mit 20 Jahren begonnen und ist nun am Ende ihrer spirituellen Reise angekommen. 

Mit Mitte 20 hatte Margit bereits von Meditation gehört und wollte mehr darüber wissen. Sie kaufte sich ein Buch von Osho und war fasziniert. In diesem Buch wurde auch von “Erwachen” gesprochen, es war das erste Mal, dass Margit diesen Begriff hörte.

“Erwachen – das möchte ich auch”, dachte sie. Es klang so verlockend.

Sie stellte sich vor, wie toll es wäre, sie wäre immer gleichmütig, nichts würde ihr mehr etwas ausmachen. Sie wäre endlich unverletztlich.

Erwachen ist ganz anders – und es kam auch noch ungelegen

Doch dann kam alles ganz anders. Nicht nur fühlte sich das Erwachen ganz anders an, es kam auch noch völlig ungelegen, in einer Situation, in der Margit mit etwas ganz anderem beschäftigt war.

Aber höre selbst.

Interview mit Margit

Ich danke Margit ganz herzlich, dass sie über ihre Erfahrungen auf dem Weg durch die Fesseln berichtet hat. Margit begleitet selbst Sucher durch die Fesseln, wenn du von ihr begleitet werden möchtest, schreibe mir bitte, ich werde deine Nachricht an Margit weiterleiten.

Wenn du Freunde hast, die auch gern erwachen würden, schicke ihnen gern den Link zu diesem Beitrag.

Wie stellst du dir das Erwachen vor und wo bist du gerade auf dem Weg? Kannst du dir vorstellen, dass Erwachen wirklich möglich ist oder hast du eigentlich schon aufgegeben?

5 Gedanken zu „Erwachen ist ganz anders als ich dachte

  1. Ich glaube, dass man als erwachter allmächtig ist und in der Überwelt,Nirvana, in der Seligkeit lebt und vollkommen ohne Handlungsbeschränkung tun kann, was man will.das ist erwachen für mich

  2. Hallo Marcel,

    was du glaubst ist unterscheidet sich sehr stark von dem, was der Buddha sagt:

    Zwei Arten des Nirvana gibt es. Welche zwei? Die Art des Nirvana mit Rest von Bezügen und die Art des Nirvana ohne einen Rest von Bezügen.
    Was ist nun die Art von Nirvana mit einem Rest von Bezügen? Da ist ein Mönch ein Heiliger, Triebversiegter, Endiger, hat das Werk gewirkt, die Last abgelegt, das eigne Heil erlangt, völlig die Daseinsfessel versiegt, ist in vollkommener Weisheit erlöst.

    Seine fünf Fähigkeiten sind felsenfest, und unbeeinflußbar (v. 1. a-vigata) wird er des Angenehmen und Unangenehmen inne, empfindet er Wohl und Wehe. Dessen Versiegung von Gier, Haß und Irre – das nennt man die Art von Nirvana mit einem Rest von Bezügen. (Itiv. 44)

    Nirvana ohne einen Rest von Bezügen gibt es erst nach dem Tod des Körpers.

  3. Hi Marcel,

    deine Frage interessiert sicherlich noch mehr Menschen, ich werde einen Blogartikel dazu schreiben.

    Liebe Grüße,
    Christiane

  4. Hallo Marcel,
    ich weiß nicht, ob du meine Worte noch mal liest…….ich musste eben so herzlich lachen, als ich las, was du geschrieben hast.

    „Ich glaube, dass man als erwachter allmächtig ist und in der Überwelt,Nirvana, in der Seligkeit lebt und vollkommen ohne Handlungsbeschränkung tun kann, was man will.das ist erwachen für mich“

    Schön wäre es, aber Erwachen ist nicht nur bequem. Genau das gleiche habe ich ja auch gedacht, vorher……
    Es wird leider irgendwie so vermittelt bzw. ich denke, wir WOLLEN es einfach so verstehen.

    Es ist nicht zu vermitteln, wirklich nicht, es ist ausgeschlossen und alle Vorstellungen darüber sind nur Vorstellungen. Man kann nur versuchen, es selbst herauszufinden. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Was man dann am Ende findet weiß man nicht, es ist eine Blackbox.

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