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Was du tun kannst, wenn die Ich-Illusion nicht fallen will

Erlebst du gerade selbst, dass die Ich-Illusion nicht fallen will, egal was du tust? Du hast dich vielleicht schon viele Male begleiten lassen, hast vielleicht sogar eine Bestätigung bekommen, dass die Ich-Illusion gefallen sei, aber du weißt – sie ist noch da.

Das kann zum Verzweifeln sein.

In meinem heutigen Podcast erfährst du mehr über die 3 wichtigsten Hindernisse und  wie du sie überwinden kannst.

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Die 3 wichtigsten Hindernisse

  1. Ängste
  2. Erwartungen
  3. Es gelingt nicht, das Denken zu verlassen und wirklich die 5 Sinne zu benutzen

 

 

Wie die Hindernisse aus dem Weg geräumt werden können

1. Beschäftige dich noch einmal ausführlich damit, ob es vielleicht etwas gibt, wovor du dich fürchtest. Was darf auf gar keinen Fall passieren, wenn die Ich-Illusion wegfällt?

2. Was erhoffst du dir vom Durchschauen der Ich-Illusion. Wie sollte dein Leben anschließend aussehen? Wie solltest du dich fühlen?

3. Die häufigste Ursache ist, dass sich das Denken über die Fragen immer wieder dazumischt.

Prüfe immer wieder nach, ob du tatäschlich die Sinne benutzt. Siehst du nach dem Ich genauso wie du einen verlegten Schlüssel suchst?

Hörst du Geräusche und Töne tatsächlich nur mit den Ohren oder denkst du zusätzlich gleichzeitig darüber nach?

Erlebst du tatsächlich die Körperempfindungen, die durch Berührung entstehen, oder bist du auf der gedanklichen Ebene, die die Berührung interpretiert? Tipp: Wenn du den Körper an der Stelle spürst, wo du etwas berührst, bist du auf der gedanklichen Ebene.

 

Unterstützung, wenn die Ich-Illusion nicht fallen will

Ab Februar nächsten Jahres kann ich dir ein Einzel-Retreat Intensive anbieten, in dem wir die speziellen Hindernisse, die bei dir im Weg liegen, identifizieren und aus dem Weg räumen können.

Im Einzel-Retreat treffen wir uns in Video-Chats, in denen wir direkt miteinander sprechen können. ich biete ihn entweder an einem Wochenende oder über einen Monat mit 3 Treffen während der Wochentage an.

Wäre das etwas für dich? Dann schicke mir eine Email.

Ich habe heute zwei Fragen an dich

Bist du schon einmal während der Untersuchung der 10 Fesseln stecken geblieben? Wie konntest du dich daraus lösen?

Oder steckst du zur Zeit fest? Was ist gerade schwierig?

Lass es mich in den Kommentaren wissen.

 

Bild: Courtesy Pixabay, Maryam 62

Das Nadelöhr auf dem Weg zum Erwachen

Es gibt ein Nadelöhr auf dem Weg zum Erwachen und erst, wenn du durch dieses Nadelöhr hindurchgegangen bist, ist der Weg zum Erwachen unwiderruflich betreten.

Das Nadelöhr ist die Annahme, es gäbe ein Ich, das erlebt, denkt, entscheidet und handelt. Diese Annahme ist das entscheidende Hindernis auf dem Weg zum Erwachen. Solange wir denken und empfinden, es gäbe ein Ich, geht es auf dem Weg zum Erwachen nicht weiter.

Die Ich-Annahme wird im Buddhismus „Persönlichkeitsansicht“ genannt, es ist die erste der zehn Fesseln, die auf dem Weg zum Erwachen gelöst werden.

 

Der Stromeintritt oder das Wegfallen der Ich-Annahme

Wenn diese Ich-Annahme wegfällt, ist das Nadelöhr auf dem Weg zum Erwachen geschafft. Der Buddha bezeichnet diesen Schritt als „Stromeintritt“, der Strom zum Erwachen wurde unwiderruflich betreten und man kann ihn nicht mehr verlassen. Nach der ursprünglichen buddhistischen Lehre wird man in spätestens 7 Leben vollständig erwachen und das Herumirren im Daseinskreislauf zu Ende sein.

Unabhängig, ob du an diese Vorstellung von Restleben glaubst, zeigt sie auf jeden Fall die Bedeutung, die das Durchschauen der Ich-Illusion hat.

 

Was steht dem Durchschauen der Ich-Annahme im Weg?

Warum ist es so schwer, den Frieden und die Freiheit zu finden, die schon immer da waren?

Das Nadelöhr auf dem Weg zum Erwachen weiterlesen

Ich-Illusion

Die Ich-Illusion erkennen

Die Tarnung der Ich-Illusion

Wieso ist es eigentlich so schwer, diese Ich-Illusion zu erkennen? Weil ihre Tarnung einfach großartig ist. Die Illusion liegt offen vor uns und wir glauben, wir müssten in den geheimsten Verstecken danach suchen. Ja, wir bauen uns diese Verstecke. Dabei laufen wir einfach immer wieder an der Realität vorbei.

Das klingt wie dieses Zen-Gerede, nicht wahr? Aber es stimmt.

Unsere Gedanken machen die Suche unendlich kompliziert.

  • Tausende Stunden Meditation, Sesshins, Knieschmerzen, Kälte, früh aufstehen und dann …vielleicht.

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