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Warum glauben wir, es gäbe ein Ich?

Wie entsteht die Vorstellung, es gäbe ein Ich? Ist es nicht merkwürdig, dass wir annehmen, in uns wäre eine kleine Ausgabe von uns, die denkt, aus den Augen guckt, mit den Ohren hört und fühlt?

Eigentlich ist es offensichtlich, dass es kein Ich gibt, und trotzdem gehen wir ganz selbstverständlich davon aus, es gäbe eines. Wie kommen wir auf diese Idee?

VIDEO

Zusammenfassung

Der erste Ich-Keim

Der erste Ich-Keim ist das subtile Gefühl von „Ich bin“ oder „Ich existiere“, die 8. Fessel, das Ich-Dünken.

Auf dem Weg durch die Fesseln erleben wir in der 9. Und 10. Fessel, wie die Annahme, es gäbe ein Ich, geboren wird.

Wir werden ungefesselt geboren

Es heißt, wir werden ungefesselt geboren, haben aber angelegte Tendenzen. Und diese Tendenzen können tatsächlich in der 9. Fessel erlebt werden.

Wenn die 10. Fessel wegfällt, ist es offensichtlich, dass alles immer schon so war wie es eigentlich ist, und dass es ziemlich ver-rückt war zu glauben, es wäre anders. Die Tatsachen waren schon immer dieselben.

Die Grundtatsachen

1. Es gibt nichts Dinghaftes, wir können nichts erleben, was dinghaft ist.
2. Es gibt nicht Dauerhaftes.
3. Es gibt nichts, was bewirken könnte, dass wir uns immer gut fühlen.

Wir werden mit der starken Tendenz geboren uns immer wohl fühlen zu wollen. Wenn ein Baby sich unwohl fühlt, fängt es an zu weinen und möchte unbedingt sich wieder gut fühlen.

Zusätzlich wollen wir etwas haben, woran wir etwas festhalten können, womit wir uns sicher fühlen, was wir sicher wissen.

Rastlos wird nach etwas Sicherem gesucht

In der 9. Fessel (Unruhe) erscheint eine unglaublich starke Unruhe, die verzweifelt nach etwas sucht, was uns Sicherheit gibt.

Das Gefühl entsteht, es gäbe ein Ich

Weil einfach nichts zu finden ist, erschafft die Unruhe aus purer Verzweiflung etwas: das erste Gefühl, es gäbe ein Ich, das Ich-Dünken.

Dieses Ich-Gefühl ist sehr zart und würde sich wieder auflösen. Die Fesseln 7-1 stützen das subtile Gefühl von „Ich bin“ oder „Ich existiere“.

Die Unterstützungsstruktur des ersten Ich-Gefühls

Im Video beschreibe ich die Entwicklung der weiteren Fesseln bis hin zu dem Gefühl, in mir sitzt eine kleine Christiane, die sieht, hört und schmeckt, besonders gern Schokolade.

Möchtest du auch die Ich-Illusion durchschauen und noch in diesem Leben erwachen?

In meinem kostenlosen Kurs „Der Schlüssel zum Erwachen“ kannst du mit meiner Methode experimentieren und sehen, ob sie zu dir passt.

Erwachen trotz früherer Traumata

Interview: Wie Kerstin den Weg zum Erwachen trotz früherer Traumata gehen konnte

Sehnst du dich danach nicht mehr zu leiden? Möchtest du den Weg zum Erwachen trotz früherer Traumata gehen, weil es dir schlecht geht und du das Gefühl hast, dass du eine starke Medizin brauchst?

Aber du fürchtest, dass Erinnerungen an frühere Traumata wieder auftauchen können und du weißt nicht, ob sie dich vielleicht überwältigen?

In diesem Interview berichtet Kerstin, wie sie trotz früherer Traumata den Weg zum Erwachen gehen konnte und schließlich ans Ziel kam. Sie hatte viele traumatische Situationen erlebt und fand den Weg zum Erwachen, weil sie das Leiden einfach nicht mehr aushielt. Kerstin hatte nicht geglaubt, dass sie jemals erwachen würde, und hatte sich eigentlich schon damit abgefunden.

Höre dir hier Kerstins Bericht über ihren Weg zum Erwachen an. https://www.youtube.com/watch?v=mvaIVqBQXso&feature=youtu.be

Kerstins Empfehlungen

– Kombiniere den Weg zum Erwachen mit einer Traumatherapie oder mache die Traumatherapie vorher. Suche dir einen Traumatherapeuten, der einen gut gefüllten Werkzeugkoffer hat und möglichst auch spirituell interessiert ist.

– Wenn du ein Trauma erlebt hast, bist du an eine sehr hohe Intensität in deinem Leben gewöhnt, an viel Aufregung und Drama. Kerstin hatte sich ein Leben ohne ohne Leidenschaft gar nicht vorstellen können. Der Wechsel zwischen starken positiven und starken negativen Gefühlen war ihr vertraut.

– Kerstin hat zu Beginn erforscht, womit sie sich identifiziert. Es war eine sehr schmerzhafte Phase, in der sie sich mit vielen alten Gefühlen auseinandergesetzt hat.

– Dann hat sie alte Verhaltensmuster untersucht, z.B. wann sie regelmäßig wütend wurde oder traurig.

– Wie sie herausgefunden hat, ist Erwachen keine magische Pille, mit der alle Probleme einfach verschwinden. Die Probleme müssen noch einmal angesehen und aufgelöst werden.

– Es ist wichtig, dass du deinen Weg in deinem eigenen Tempo gehen kannst und auch nicht vorgegeben ist, was dabei herauskommen soll.

-Erwachen ist ganz anders, als du es dir vorstellst.

Wenn du mehr über diesen Weg erfahren möchtest, abonniere meinen Rundbrief Nibbana Cents hier. .

Was heißt Erwachen eigentlich?

Sehnst du dich auch danach endlich zu erwachen? Was heißt Erwachen eigentlich, wie stellst du es dir vor?
Wirst du dann immer voller Glück sein, so wie du es vielleicht schon in einem tiefen Einblick erlebt hast?

Oder wird dann gar nichts mehr sein, keine Welt, keine anderen, alles leer? Oder alles irgendwie eins?
Wirst du wunderbare Fähigkeiten bekommen, die du jetzt noch nicht hast?

Heute spreche ich in meinem Video darüber, wie sich Erwachen anfühlt und was beim Erwachen geschieht.

https://www.youtube.com/watch?v=nYexqgbIgEY

Was heißt Erwachen eigentlich

Was heißt Erwachen eigentlich?

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Die zehn Fesseln lösen

Interview: Die zehn Fesseln lösen

Die zehn Fesseln lösen und tatsächlich zur Befreiung gelangen – kannst du dir vorstellen, dass das möglich ist?

Es ist möglich.  Hier findest du das erste  englischsprachige Interview  von einer mehrteiligen Interview-Serie,  in der ich von meinem Weg durch die zehn Fesseln berichte. Das Interview wird auch noch mit deutschen Untertiteln versehen werden. Das Passwort ist buddha.

Interview: Die zehn Fesseln lösen weiterlesen

Die letzten Schritte ins Nibbana (Nirvana)

Wie sehen eigentlich die letzten Schritte zum Nibbana (Nirvana) aus? Der Buddha erklärt es seinen Mönchen in diesem Vortrag. Die Lehrrede ist als Quelle zum Nachlesen gedacht. Lasse den Rhythmus dieser alten Sprache auf dich wirken. Es wurde damals alles mehrfach wiederholt, denn die Hörer mussten es auswendig behalten. Nur unwichtige Sachen wurden zu Buddhas Zeiten auf Blätter aufgeschrieben, die bald zerfielen. Die letzten Schritte ins Nibbana (Nirvana) weiterlesen