Die zehn Fesseln

Die zehn Fesseln

Die gute Nachricht zuerst. Diese zehn Fesseln können gelöst werden. Du bist in der Lage die Schichten des Selbst selbst zu durchschauen. Du brauchst nur genau hinzuschauen.

Die zehn Fesseln entstanden, weil die Wirklichkeit zu schmerzhaft erschien. Die Wirklichkeit ist, dass alles vergänglich ist, nichts auf Dauer befriedigend und dass es nirgends etwas gibt, was einen dauerhaften Kern hat.

Wir werden die Fesseln in der umgekehrten Reihenfolge betrachten, von der 10. bis zur 1. Fessel.  In dieser Reihenfolge wurde die Wirklichkeit durch immer mehr Fesseln, immer mehr Schleier verhüllt und schließlich sah es so aus, als sei eine Befreiung unmöglich.

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Schmerz

Voller Schmerz und ohne Ich

Auch ohne Ich bist du nicht vor Schmerz gefeit. Viele glauben, wenn sie die Illusion des Ichs durchschaut haben, würden sie nur noch Glückseligkeit empfinden. So ist es leider nicht. Du hast einfach eine Illusion als Illusion gesehen. Dadurch ändert sich konkret erst einmal nichts.

Wie fühlt es sich an, voller Schmerz und ohne Ich zu sein? Ist Schmerz dann überhaupt noch Schmerz?

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Neuer Schwerpunkt - Stromeintritt

Neuer Schwerpunkt – Stromeintritt

Ein neuer Schwerpunkt wird von nun an diesen Blog prägen, der Stromeintritt oder wie es im Zen heißt, das Durchschreiten des Torlosen Tores. Du bekommst konkrete Hilfe bei diesem entscheidenden Schritt.

Der Stromeintritt ist der wichtigste Schritt auf dem Weg zum Erwachen. Danach gehst du auch ohne weitere Anleitung dem Erwachen unaufhaltsam entgegen. Der Buddha sagte, in höchstens sieben weiteren Leben wirst du das vollständige Erwachen erreichen, Nibbana. Du kannst diese Reise durch eigene Anstrengung noch abkürzen. Es heißt weiter, du würdest nicht mehr unter die Ebene des Menschseins absinken.

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Ich-Illusion

Die Ich-Illusion erkennen

Die Tarnung der Ich-Illusion

Wieso ist es eigentlich so schwer, diese Ich-Illusion zu erkennen? Weil ihre Tarnung einfach großartig ist. Die Illusion liegt offen vor uns und wir glauben, wir müssten in den geheimsten Verstecken danach suchen. Ja, wir bauen uns diese Verstecke. Dabei laufen wir einfach immer wieder an der Realität vorbei.

Das klingt wie dieses Zen-Gerede, nicht wahr? Aber es stimmt.

Unsere Gedanken machen die Suche unendlich kompliziert.

  • Tausende Stunden Meditation, Sesshins, Knieschmerzen, Kälte, früh aufstehen und dann …vielleicht.

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Nicht-Ich, frisch geschlüft

Frisch geschlüpft als Nicht-Ich

Wie fühlt es sich an, zur Realität des Nicht-Ich aufzuwachen? Fühlte ich mich eins mit allem, verzückt, überfließend mit Liebe? Es kam ganz anders.

Ich hatte eigentlich erwartet,  wie bei einem Satori überglücklich die Realität zu sehen. Und mit dieser noch lange danach anhaltenden sprudelnden Liebe-Freude hatte ich ebenfalls sicher gerechnet. Aber ein ganz anderes Gefühl tauchte auf: Ich fühlte mich vollständig ernüchtert. Ernüchtert aus einem Traumrausch. So nüchtern, wie ich noch niemals im Leben gewesen war.

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Studieren oder meditieren

Studieren oder meditieren?

Studieren oder meditieren – welcher Weg ist der Richtige, um das endgültige Erwachen zu erreichen?

Oft sehen die „Meditierer“ auf die „Dhammagelehrten“ herab, die Buddhas Schriften studieren und zu verstehen suchen. Ihrer Ansicht nach fehlt es den „Dhammagelehrten“ an Stille, Achtsamkeit und Sammlung.

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Dukkha - Krankheit ist Dukkha

Abgetaucht in Dukkha

In den letzten vier Wochen habe ich nichts von mir hören lassen. Ich war abgetaucht. Abgetaucht in Dukkha.

Es war wirklich nicht lustig, wie ich mich in Hinneigung und Abneigung verstrickt habe. Die Wahn-Wolkendecke wurde ganz dicht.

Alle Heilmittel aus der buddhistischen Apotheke halfen nichts. Ich konnte sie nicht konsequent anwenden.

Ich war dann einfach mal untergegangen. Und so habe ich viel Zeit zu der Betrachtung gehabt:

 

 „Mit Unliebem vereint sein ist Dukkha“ 

 

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